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Verhandlungen um die Betriebskostenpauschale gescheitert - Hebammenverbände rufen die Schiedsstelle an PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 07. Februar 2012 um 15:15 Uhr

Im gestrigen Verhandlungstermin waren die Vertreter der Krankenkassen nicht bereit, den Hebammen ein akzeptables Angebot für die Vergütung der Betriebskosten einer Geburt im Geburtshaus oder einer anderen von Hebammen geleiteten Einrichtung (HgE) vorzulegen. Wie schon beim Verhandlungstermin am 30.11.2011, blieben sie bei dem Angebot von max. 550 Euro plus 1,98 %, was einem Gesamtergebnis von 560,89 Euro entspricht.

Eine gemeinsame, vergleichende Studie der Spitzenverbände der Krankenkassen und der Hebammenverbände hatte Ende letzten Jahres bereits gezeigt, dass Geburten in einem Geburtshaus in einigen Bereichen überzeugend besser sind als Geburten im Krankenhaus. Erfolgsentscheidend für die außerklinische Geburtshilfe in Hebammen geleiteten Einrichtungen ist offensichtlich der Einsatz qualifizierter Hebammen. Seit Jahren arbeiten die 161 Geburtshäuser in Deutschland an der nachweislich sehr guten Betreuungsqualität, und dies bereits auch schon vor Einführung der von den Krankenkassen geforderten Qualitätsmanagementkriterien, die  nach den Richtlinien des DIN EN ISO 9001 zu erbringen sind. Nicht nur die Einführung dieser Qualitätskriterien in den Geburtshäusern, sondern auch deren Erhalt und Optimierung sind mit großem personellem und bürokratischem Aufwand und dadurch mit hohen Kosten verbunden.

Einem kleinen Geburtshaus werden die gleichen Kosten zugemutet wie einem "Großbetrieb" – ohne eine Gegenfinanzierung durch den Auftraggeber, sprich den Krankenkassen.

Wer diese zusätzlichen Leistungen fordert, muss sie auch bezahlen! Dafür werden wir weiterhin streiten und halten Euch über das Schiedsverfahren auf dem Laufenden.

für den Vorstand
Susanne Schäfer

für die Geschäftsstelle
Tabea Dietrich

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. Februar 2012 um 10:01 Uhr
 
Unterbrochene Vergütungsverhandlungen mit den Krankenkassen - der Kampf geht weiter! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 07. Dezember 2011 um 16:31 Uhr

Wie bereits am 30.11.2011 berichtet, wurde den Hebammenverbänden von den Krankenkassen bei unserem letzten Verhandlungstermin das Angebot unterbreitet, die Vergütung in Höhe der Grundlohnsummensteigerung von 1,98% anzuheben. Die Betriebskostenpauschale für hebammengeleitete Einrichtungen (HgE) soll beim derzeitigen Satz von 550,- Euro pro vollendeter Geburt bleiben.
Aus Protest gegen das Angebot der Krankenkassen haben die Hebammenverbände am 30.11.2011 die Verhandlungen unterbrochen und forderten die Krankenkassen auf, ein deutlich besseres Angebot bis zum 5.12.2011 zu präsentieren.
Diese Frist ist allerdings verstrichen, ohne dass ein neues Angebot der Krankenkassen vorgelegt wurde.
Ironischerweise wurde zusätzlich heute bekannt, dass die Krankenkassen in den ersten drei Quartalen dieses Jahres einen Gewinn von 4 Mrd. Euro verzeichnet haben.
Dies hinterlässt uns fassungs- aber nicht sprachlos!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 07. Dezember 2011 um 17:24 Uhr
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Schleppende Verhandlungen mit den Krankenkassen – Hebammenverbände: Das Maß ist voll! PDF Drucken E-Mail

30.11.2011 Niemand in Deutschland – außer den hochdotierten Funktionären der Krankenkassen - bestreitet es:
Hebammen sind mit einem Stundenlohn von rd. 7,50 € krass unterbezahlt und kämpfen ums Überleben.

Der GKV-Spitzenverband hat in der heutigen Verhandlungsrunde für die geltende Betriebskostenpauschale der Geburtshäuser sogar ein um 30% vermindertes Angebot vorgelegt und die Vertreterinnen der Hebammenverbände haben die Sitzung demonstrativ verlassen.

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Alternativer Nobelpreis für die Hebamme Ina May Gaskin PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 30. September 2011 um 09:31 Uhr

Ina May Gaskinaerzteblatt.de: Stockholm – Die aus den USA stammende Hebamme Ina May Gaskin erhält den „Alternativen Nobelpreis“ 2011 (offiziell: Right Livelihood Awards).

Die Right Livelihood Award Stiftung gab heute in Stock­holm die vier Gewinner be­kannt. Gaskin lehre und ver­breite Geburts­methoden, die Frauen in den Mittel­punkt stellen und die körperliche wie geistige Gesundheit von Mutter und Kind fördern, heißt es in der Begründung der Jury.

Quellen und weiterlesen: www.aerzteblatt.de/nachrichten/47519/Hebamme_erhaelt_alternativen_Nobelpreis_2011.htm

 
Umfrage des Bundesgesundheitsministeriums zur Vergütungsssituation von freiberuflichen Hebammen - Mitmachen! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 06. September 2011 um 10:55 Uhr

Seit Ende August läuft die vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebene „Studie zur Vergütungs- und Versorgungssituation in der außerklinischen Hebammenhilfe“. Mit der Durchführung wurde das Berliner IGES-Institut beauftragt. Der BfHD hat erheblichen Lobbyaufwand betreiben müssen, bevor es „grünes Licht“ für die Studie gab. Es ist daher

e x t r e m  w i c h t i g,

dass sich alle von IGES per Post oder E-Mail kontaktierten Hebammen an der Fragebogen-Umfrage beteiligen.

Die Chance, auf wissenschaftlicher Basis gesicherte Daten zur desolaten Lage freiberuflich tätiger Hebammen zu erhalten, wird so schnell nicht wieder kommen. Außerdem will die Politik gesetzgeberische Maßnahmen vom Ausgang der Umfrage basierten Studie abhängig machen. Auch für die Vergütungsverhandlungen mit den Krankenkassen sind belegbare Daten, wie sie die Umfrage  liefern soll, von großer Bedeutung.

Der Fragebogen ist so konzipiert, dass er im Regelfall in weniger als einer Stunde bearbeitet werden kann. Strikte Anonymität ist gewährleistet.

Sollten Verständnisfragen auftauchen, hilft die BfHD-Geschäftsstelle gerne weiter.

Ein zu geringer Rücklauf an Fragebögen, der keine verwertbaren Aussagen zulässt, würde nicht nur den BfHD, der sich mit großem Engagement für die Studie eingesetzt hat, politisch blamieren. Die Verweigerinnen hätten im Grunde auch jedes Recht verloren, in Zukunft über ihre berufliche Misere zu jammern.

 

Also: Unbedingt mitmachen! Das seid Ihr Euren Berufskolleginnen, Eurem Verband und nicht zuletzt Euch selber schuldig.

 


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. September 2011 um 11:09 Uhr
 
Kürzlich erschienen: Alle meine Babys: 20 Hebammen erzählen vom schönsten Beruf der Welt von Antje Diller-Wolff PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 06. August 2011 um 08:33 Uhr

Die Journalistin Antje Diller-Wolff hat 19 Hebammen und einen Entbindungspfleger interviewt und wollte wissen, was sie leisten, warum sie den Beruf ergriffen haben, was sie motiviert und mit welchen Herausforderungen sie kämpfen. In 20 spannenden Porträts erzählen die Hebammen von Geburtsvorbereitungskursen, von modernen und weniger modernen Vätern, von Klinik- versus Hausgeburt, vom Trubel im Kreißsaal, von Bonding, Stillen, Rückbildung und vielem mehr. »Alle meine Babys« liefert Insiderwissen für Schwangere, Mütter, Hebammen und all jene, die mehr über diesen faszinierenden Beruf erfahren möchten.

»So vielfältig wie die Hebammenarbeit sind auch die Geschichten in diesem Buch. Die Journalistin Antje Diller-Wolff gibt mit unglaublicher Präzision tiefe Einblicke in die Philosophie und den Arbeitsalltag unterschiedlichster Hebammen. Die Porträts zeigen, welch großes Vertrauen Frauen ihren Hebammen entgegenbringen und wie wichtig der Hebammenberuf auch in unserer heutigen Zeit ist.« (Hanna Ojus, Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V.)

Broschiert: 240 Seiten, Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (2. Mai 2011), Sprache: Deutsch, ISBN-13: 978-3862650149, das Buch ansehen bei amazon.de
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. August 2011 um 09:31 Uhr
 
Normale Geburt macht Frauen Angst - Hebamme: Positiv-Bilder der Entbindung dringend nötig PDF Drucken E-Mail
Montag, den 04. Juli 2011 um 08:35 Uhr

Quelle: http://www.pressetext.com/news/20110629002

Bochum (pte002/29.06.2011/06:05) - Schwangere Frauen, die bei der Spitalsgeburt nur durch Hebammen betreut werden, brauchen bei der Geburt viel seltener medizinische Hilfen wie Dammschnitt, Anästhesie oder Kaiserschnitt als im herkömmlichen, von Ärzten geleiteten Kreißsaal. Zu diesem Ergebnis kommt Nicola Bauer, Professorin für Hebammenwissenschaft an der Hochschule Bochum http://www.hs-gesundheit.de . "Die Hilfe einer Hebamme fördert nachweislich die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mutter und Kind. Ein Problem besteht heute darin, dass die normale Geburt immer weniger gesellschaftlich anerkannt wird", so die Expertin im pressetext-Interview.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. September 2011 um 10:58 Uhr
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Lesenswert... PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 15. April 2011 um 11:54 Uhr

19.05.2011 Heft 20/2011 Süddeutsche Zeitung Magazin: "Junge Mütter müssen sich auch mal locker machen"
Wer heute ein Kind kriegt, hat mit größter Wahrscheinlichkeit bald ein Buch von dieser Frau zu Hause: Kaum jemand kann all das, worauf es in den ersten Wochen nach der Geburt ankommt, so gut erklären wie die Hebamme und Bestsellerautorin Ingeborg Stadelmann

07.04.2011 Zeit online: Schwangerschaft: Wenn aus der Geburt eine High-Tech-Operation wird
Bei fast 90 Prozent aller Geburten in der Klinik greifen Ärzte ein. Nicht immer ist das nötig, sagen Hebammen. Und es schadet dem Selbstbewusstsein der Mütter.

AVIVA-Berlin.de im April 2011: Buchtipp Annette Kerckhoff - Heilende Frauen. Ärztinnen, Apothekerinnen, Krankenschwestern, Hebammen und Pionierinnen der Naturheilkunde

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. September 2011 um 11:00 Uhr
 
Fachgespräch im Bundestag zum Thema Geburtshilfe - BfHD fordert: Hebammenhilfe gehört ins Sozialgesetzbuch
Donnerstag, den 16. Dezember 2010 um 15:48 Uhr

Die Arbeit von Hebammen ist in Deutschland noch immer nicht im Sozialgesetzbuch verankert. Dies führt zu Rechtsunsicherheiten, die zu Lasten von schwangeren Frauen, Wöchnerinnen und neugeborenen Kindern gehen können. Anlässlich eines Fachgesprächs im Bundestag am 13. Dezember, zu dem die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen eingeladen hatten, forderten Vertreterinnen der Hebammen die Überführung der Regelungen für Hebammenleistungen aus der antiquierten Reichsversicherungsordnung von 1911 (RVO) in das Sozialgesetzbuch V.

Eine gesetzliche Ausgestaltung der Hebammenleistungen muss dem heutigen Berufsbild der Hebammen mit seinem stark präventiven Charakter Rechnung tragen, fordert Hebamme Susanne Schäfer, Vorsitzende des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands (BfHD e.V.): „Dies ist eine sozialpolitische Notwendigkeit, um der häufigen Pathologisierung von Schwangerschaft und Geburt entgegenzuwirken.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. September 2011 um 11:00 Uhr
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"Hebammen für Deutschland" - eine Initiative zum Erhalt des Berufsstandes
Montag, den 19. April 2010 um 11:08 Uhr

"Hebammen für Deutschland" ist eine neugegründete Inititative, die für den Erhalt des Berufsstandes der Hebamme kämpft. Der Verein verbreitet eine eigene Unterschriftenliste, um der E-Petition des DHV zuzuarbeiten und um die Öffentlichkeit über die aktuelle Entwicklung zu informieren. Der BfHD unterstützt die engagierten Kölner Kolleginnen.

www.hebammenfuerdeutschland.de

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 09. Juli 2010 um 10:25 Uhr